Worte und Werke

Holzbuchstaben_Bernd Ehrhardt Werbegrafiker_pixelio.de26 buchstABen: niCht viel eigentlich.
Doch wEr sie Famos aneinanderreiht,
kann einiGes bewegen.
staunen Hervorrufen, begeIsterung
und Jubel. Kann herzen erobern.
andere zum Lachen bringen oder zuM weineN.
wOrte sind manchmal Poesie. manchmal auch Quatsch.
abeR einS steht fesT: aus 26 bUchstaben
können Viele Wunderbare teXte entstehen.
mYriaden von sätzen daraus erwachsen.
26 buchstaben: eine ganZe Kiste voller Saatkörner.

Neuer Look zum Zehnjährigen!

Logo_Homepage_rot2004, also vor genau 10 Jahren, habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und mich alsbald unter der Adresse www.wort-gestalten.de zum ersten Mal in die virtuelle Welt des Internets begeben. Ganz schön aufregend fand ich das damals. Vier Jahre später erfolgte dann der erste Relaunch mit WordPress und die Einrichtung dieses Blogs (den ich in den letzten zwei Jahren so sträflich vernachlässigt habe). Und nun, pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum als Freiberuflerin, kann ich stolz und glücklich meine neue Website präsentieren, die jetzt unter meinem eigenen Namen firmiert. Ja, da hat es erst mal 10 Jahre an Erfahrung, ständiger Lernbereitschaft und an Aufbau einer soliden Stammkundschaft gebraucht, bis ich sagen konnte: Schaut her, das bin ich – Elke Hesse, ich muss mich nicht mehr hinter einer Sprechblase verstecken.

Dass das nicht mein alleiniger Verdienst ist, sondern auch der meiner überaus geschätzten Kunden, mit denen mich inzwischen eine meist langjährige Geschäftspartnerschaft verbindet, sowie meines absoluten Lieblingsnetzwerks Texttreff, ohne dessen virtuelles Großraumbüro ich mir keine Minute meines Daseins mehr vorstellen möchte – das ist mir vollkommen klar. Froh und dankbar bin ich über all die Begegnungen,  Ratschläge und Inputs, die ich bekommen habe, und über all die großartigen Weiterempfehlungen von Kunden- und Textinenseite.

Last, not least, möchte ich meiner ehemaligen Mittextine und geduldigen, klugen, stets mitdenkenden und einfühlsamen Webmasterin Ina Baumbach danken, die mein neues Webseitenkleid hier geschneidert und, wie ich finde, zu einem Haute-Couture-Modell gemacht hat. Vielen Dank, Ina, auch für inzwischen mehr als 6 Jahre Webseitenbetreuung!

Was noch fehlt, ist ein aktuelles Foto von mir, aber das reiche ich noch nach, versprochen!

Biblische Rätsel

Endlich ist er erschienen, mein Rätselblock bei arsedition für alle kleinen und großen Rätselfans ab 8 Jahren. Zum Tüfteln, Knobeln und Malen rund um Themen aus dem Alten und Neuen Testament. Hübsch illustriert von Dorothea Cüppers, immer abwechselnd farbig und schwarz-weiß. Der Block ist eine schöne Freizeitbeschäftigung für alle Kinder, die bald zur Erstkommunion gehen. Also auch interessant für die Mütter und Väter, die bereits jetzt oder schon bald solch eine Gruppe von Kindern zur Erstkommunionsvorbereitung betreuen. Hier zwei Beispiele aus dem Inhalt, die Lösungen finden sich jeweils auf den Rückseiten.

Beispiel_BibelraetselBergpredigt

Und wieder ist ein Jahr vorbei

Zumindest einen Beitrag schaffe ich noch 2013 ;-). Das muss jetzt einfach sein. Schon allein, um auszuprobieren, ob mit der neuesten WordPress-Version noch alles funzt – Befehl meines Administrators … Eigentlich hatte ich ja gehofft, ich könnte schon mein neues Buch vorstellen, ein Bibel-Rätsel für Kinder, das bei arsedition erscheint. Leider ist es aber noch nicht bei mir eingetroffen, erscheinen wird es im Buchhandel im Januar. Was natürlich bereits seit Monaten in den Buchhandlungen liegt, ist unser neuer Duden-Kalender für 2014. In altbewährter Tradition, mit den gleichen Rubriken wie im Vorjahr. (Der Kalender für 2015 ist übrigens schon druckfertig, als nächste Produktion steht dann der für 2016 an.)

Ob das nicht mal langsam langweilig wird? Immerhin schreibe ich diesen Kalender jetzt schon seit 2007. Aber ganz ehrlich: Natürlich bekommt man mit den Jahren eine gewisse Routine, aber die Themen sind immer wieder neu und spannend. Das ganze Jahr über sammle ich alles, was mir an Sprachkuriositäten unter die Augen kommt, und da Sprache ja kein totes Ding ist, sondern ganz im Gegenteil sehr lebendig, sehr entwicklungsfähig, ein Pflänzchen mit immer wieder neuen Trieben, mal hierhin, mal dorthin ausschlagend und neue Blüten treibend, bleibt es interessant. Ein Beispiel gefällig? Bitteschön:

Dudenkalenderblatt 2014
Dudenkalenderblatt 2014
Dudenkalenderblatt Rückseite
Dudenkalenderblatt Rückseite

Können Krebse wirklich singen?

Ja, ich geb es zu, ich bin blogmüde geworden. Aber – und das ist die gute Nachricht – das hat auch was damit zu tun, dass ich so viel zu tun habe und meine Kunden, dazu zählen auch einige neue,  mich in diesem Jahr fast noch mehr in Beschlag nehmen als im letzten Jahr. Zählt das als Ausrede? Na ja … nicht so richtig.

Was ich jetzt aber gerade noch rechtzeitig vor den Weihnachtseinkäufen nachholen muss, ist die Vorstellung des neuen Dudenkalenders für 2013. Den gibt es jetzt zwar auch schon seit ein paar Monaten zu kaufen, aber wer denkt schon im Juli daran, sich einen Kalender für das nächste Jahr zu bestellen? Auch diesmal haben meine Kollegin Ines Balcik und ich uns wieder eine Menge unterhaltsamer und wissenswerter Dinge zur deutschen Sprache einfallen lassen. Wisst ihr zum Beispiel, was ein Krebskanon ist? Oder ein Kunstknecht? Was, glaubt ihr, tut ein Sprachprofiler? Kennt ihr Lieschen Müller? Habt ihr schon davon gehört, dass George W. Bush (ja genau, der ehemalige US-Präsident) indirekt mit Darth Vader verwandt ist, zumindest im Reich der Schwammkugelkäfer? Interessiert euch, was das Wort Pumpernickel mit einem Pimpf zu tun hat?

Nun, dann besorgt euch “Auf gut Deutsch!” und lest selbst. Ich verrate erst mal an dieser Stelle nix … ;-)

 

Frag nicht nach Sonnenschein …

… oder doch!?

In den letzten Tagen hat hier in Bayern so herrlich die Sonne vom blauen Himmel gestrahlt, dass es eine wahre Wonne war. Frühlingsfühlenglücksgefühle!

Das hat mich auf die Redewendung “Frag nicht nach Sonnenschein” gebracht, die ja irgendwie irrwitzig scheint, denn jeder normale Mensch  fragt und sehnt sich doch, zumindest nach einer längeren Periode trüber Tage, nach Sonnenschein. Warum sollte man auch nicht nach Sonnenschein fragen? Aber was sagt denn diese Wendung überhaupt? Ist es die ernsthafte Frage nach dem Wetter? Will jemand damit ausdrücken, dass er etwas nicht ganz ernst meint? Oder verwahrt man sich damit gegen weitere Nachfragen?

Tatsächlich ist es ja, so eine weitere Redensart, die Sonne, die etwas an den Tag bringt, die für Aufklärung sorgt. Umgekehrt bedeutet die Redewendung “Frag nicht nach Sonnenschein”, dass jemand genau diese nähere Aufklärung vermeiden möchte. “Das möchte ich dir jetzt nicht näher beschreiben” – ist der Synonymsatz für “Frag nicht nach Sonnenschein”.

Dass die Sonne bald für alle wieder scheint und es endlich Frühling wird, dafür drücke ich auf jeden Fall die Daumen.

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de